Warum E-Mail in dieser Branche so stark ist
Instagram schränkt Reichweite ein, Portale ändern Regeln, bezahlte Anzeigen sind kaum möglich. Eine E-Mail-Liste dagegen gehört Ihnen. Wer sich eingetragen hat, will von Ihnen hören, und jede Nachricht landet ohne Umweg über einen Algorithmus im Postfach. Für Clubs mit Events, Shops mit wiederkehrender Kundschaft und Creator mit treuen Fans ist das oft der Kanal mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
Die rechtliche Grundlage
Einwilligung
Werbliche E-Mails brauchen die vorherige Einwilligung. In Österreich regelt das das Telekommunikationsgesetz, in Deutschland das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.
Double-Opt-in
Nach der Anmeldung bestätigt die Person ihre Adresse über einen Link. So ist nachweisbar, dass die Einwilligung wirklich von ihr stammt.
Abmeldung
Jede E-Mail enthält einen einfachen Abmeldelink.
Datenschutz
Die Anmeldung zu einem Newsletter eines Swingerclubs kann Rückschlüsse auf das Sexualleben zulassen. Speichern Sie nur, was nötig ist, und verarbeiten Sie die Daten bei einem Anbieter in der EU.


Zustellbarkeit
Große Postfachanbieter wie Gmail und Yahoo verlangen seit 2024 von Massenversendern eine authentifizierte Absenderdomain mit SPF, DKIM und DMARC, eine Abmeldung mit einem Klick und niedrige Beschwerderaten. Für die Erotikbranche kommt dazu: Viele große Versanddienste schließen Erotikinhalte in ihren Nutzungsbedingungen aus und sperren Konten ohne Vorwarnung. Die Wahl des Anbieters ist deshalb der erste Schritt.
Diskretion
- Neutraler Absendername, etwa der Name des Hauses statt eines eindeutigen Begriffs
- Neutrale Betreffzeilen, die auch auf einem gesperrten Bildschirm unauffällig sind
- Keine expliziten Bilder, die bei aktivierter Bildanzeige sichtbar werden
- Möglichkeit, eine andere E-Mail-Adresse als die private anzugeben
Was in einen guten Newsletter gehört
Das nächste Event oder die wichtigste Neuigkeit ganz oben
Ein Vorteil für Abonnenten: früherer Zugang, reservierte Plätze, kleine Aufmerksamkeit
Neuigkeiten aus dem Haus: neue Räume, geänderte Öffnungszeiten, neue Formate
Ein klarer nächster Schritt: Anmelden, Reservieren, Antworten
Automatisierung
Automatische E-Mails laufen einmal eingerichtet von selbst: Begrüßung neuer Abonnenten, Erinnerung vor einem gebuchten Event, Dank nach dem Besuch mit Bitte um Feedback, Rückgewinnung von Gästen, die lange nicht da waren. Wie solche Abläufe aufgebaut werden, zeigt E-Mail-Marketing automatisieren. Konkrete Beispiele für Clubs stehen in E-Mail-Marketing für FKK-Clubs.
Umsetzung mit NOIR DIGITAL
Wir wählen einen passenden Versanddienst in der EU, richten Domain-Authentifizierung, Anmeldeformulare, Double-Opt-in und Automatisierungen ein und gestalten Vorlagen in Ihrer Marke. Den laufenden Versand übernimmt der Marketing Concierge.
Häufige Fragen
Welcher Newsletter-Anbieter erlaubt Erotikinhalte?
Das ändert sich regelmäßig und hängt von Ihren Inhalten ab. Prüfen Sie vor der Anmeldung die Nutzungsbedingungen genau, bevorzugen Sie Anbieter mit Sitz und Servern in der EU und fragen Sie im Zweifel schriftlich nach.
Wie oft sollte ein Club-Newsletter kommen?
Ein- bis zweimal im Monat ist für die meisten Clubs richtig: oft genug, um präsent zu bleiben, selten genug, um nicht als lästig abgemeldet zu werden. Vor großen Events kann eine zusätzliche Erinnerung sinnvoll sein.
Darf ich Gäste, die ihre E-Mail bei einer Buchung angegeben haben, anschreiben?
Für Werbung brauchen Sie grundsätzlich eine Einwilligung. Die Ausnahme für Bestandskunden ist eng begrenzt und an Voraussetzungen geknüpft. Fragen Sie die Einwilligung am besten direkt bei der Buchung mit ab.
Warum landen meine E-Mails im Spam?
Häufige Gründe sind fehlende SPF-, DKIM- oder DMARC-Einträge, gekaufte oder alte Adresslisten, auffällige Betreffzeilen und viele Beschwerden. Eine technische Prüfung zeigt meist schnell die Ursache.


